Die Batida, eine Mischung aus Cachaca, dem aus Zuckerrohr hergestellten Branntwein, und Fruchtsäften, zeugt wohl am besten von der brasilianischen Mentalität. Es gibt ungezählte Batida-Rezepte, doch die köstlichsten stammen aus Salvador, dem früheren Bahia. Hier, wo die von Sklaven abstammenden Bahianer in ihren Candombles die alten afrikanischen Götter der Bantu und Yorubas auf die Erde rufen, spielt die Cachaca eine große Rolle. Sie hilft mit, sich in Trance zu steigern, um sich im Rundtanz zu winden und nur mehr Hülle für die Götter zu sein, die durch den Körper des Mediums tanzen, essen, trinken und Ratschläge geben.
Zutaten:geschabtes oder
gestoßenes Eis
2 Scheiben
frische Ananas
1 TL brauner Zucker
5 cl Cachaca
(eventuell durch
Kornbranntwein
ersetzen)
1 cl süße Sahne
Zum Garnieren:
1 Ananasdeckel mit
seinen Kronblättern
Zubereitung:Einen hohen Tumbler zu einem Drittel mit Eis füllen. Ananasscheiben mit dem braunen Zucker im Mixer pürieren. Cachaca und Sahne zugeben, auf niedriger Stufe ganz kurz durchrühren und das Gemisch über das Eis gießen. Batida de Abacaxi dekoriert man mit einem Ananasdeckel, an dem man die Kronblätter belassen hat, und serviert sie mit einem Trinkhalm.
Dieses Rezept finden Sie in der FIRE&FOOD Ausgabe 3-04
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