Zutaten (für 4 Personen): Ca. 600 Gramm junges Lammfleisch, gewürfelt
1 Trinkglas mit Wasser
Chilipulver oder wahlweise Paprikapulver
400 Gramm Tomaten, gewürfelt
1/2 Knolle Knoblauch, gewürfelt
1 große Zwiebel, in Ringe geschnitten
1/2 Glas Sonnenblumen- oder Olivenöl
1 Löffel Butter
Salz
1 rote und 1 gelbe Paprika
4 frische Chilischoten (2 milde und 2 scharfe)
Türkische Würzmischung (z.B. Pul Biber Karisigi)
Als Beilage: 3 große Fladenbrote (Pide)
Vorbereitung: Der „Sac“ ist eine große, zumeist flache Pfanne mit Deckel, die über dem offenen Holzfeuer erhitzt wird. Man kann sich einen Sac stilecht in der Türkei kaufen oder sich einen aus dünnem Stahl anfertigen lassen. Die Ebenheit eines „Sac“ ist dabei nicht entscheidend – in der Regel steht er sowieso direkt über den Flammen und nicht auf einer Kochplatte. Dazu braucht es lediglich noch einen langstieligen Kochlöffel – und schon kann es losgehen.
Zubereitung: Die „Sac“-Pfanne mit einem halben Glas Wasser bei geschlossenem Deckel über dem offenen Feuer erhitzen: Wenn das Wasser kocht, gewürfeltes Lammfleisch dazugeben und die Gewürzmischung darüber streuen. Den Deckel schließen und während der nächsten 15 Minuten immer wieder kurz umrühren. Nach 15 Minuten kommen die Chilischoten und Paprika-Würfel zum Fleisch. Deckel jedes mal wieder schließen. Nach weiteren 2 Minuten Zwiebeln und Knoblauch und nochmals 5 Minuten später die gewürfelten Tomaten dazugeben. Dann kommt Öl und Butter mit in den Sac. Anschließend mit Paprika-Pulver und etwas Salz abschmecken. Je nach Feuchtigkeit das restliche Wasser dazugießen und bei geschlossenem Deckel weitere 10 bis 15 Minuten köcheln lassen. Wichtig: Es darf nicht trocken werden.
So wird gegessen:
Sac Kebap wird klassischerweise von allen am Tisch gemeinsam aus der Pfanne gegessen. Die Pfanne kommt in die Mitte, dazu nimmt sich jeder ein Stück Pide, reißt es in kleinere Stücke und taucht es in den Kebap ein. Das knusprige Fladenbrot dient dabei auch als „Löffel“.
Afiyet Olsun! (Guten Appetit!)
Dieses Rezept finden Sie in der FIRE&FOOD Ausgabe 3-05
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