Suche

Was grillen die Deutschen?

Was grillen die Deutschen?

28.06.2010

Was grillt Deutschland?


Das Grillgut lieber fix und fertig eingekauft oder aufwändig selbst vorbereitet? WIESENHOF wollte es wissen und hat das Marktforschungsinstitut forsa beauftragt, die Grillgewohnheiten der Deutschen zu untersuchen. Für diese Umfrage wurden insgesamt 1.011 Personen ab 14 Jahren befragt. Nachfolgend einige Ergebnisse aus der Studie.

Was liegt auf dem Rost
Am beliebtesten ist Schwein (69%), dicht gefolgt von Geflügel (54%) und weit dahinter, Rind.
Besonders gern brutzeln die Deutschen Steaks (71 %) und Würstchen (69 %), wobei Steaks häufiger bei den Männern auf dem Teller landen (76 %).

Die Verbraucher mögen`s praktisch, aber dennoch exotisch. Genauso gut wie selbstgemacht aber schon fix und fertig auf den Grill. Das ist der Vorteil von marinierten Produkten. 68 % der Deutschen greifen sehr oft zu diesen Grillspezialitäten. Doch dabei bleibt es nicht!
Grill-Fans sind neugierig und offen für Neues. Fast zwei Drittel der Deutschen haben Lust auf exotische Marinaden oder Gewürze aus anderen Ländern.

Quelle: Wiesenhof


Ein Ergebnis das FIRE&FOOD nicht weiters überrascht, bestätigt es doch den ungebrochenen Trend hin zu küchenfertigen Produkten. Unsere Empfehlung hingegen steht gänzlich konträr zu diesem von Industrie und Handel gleichermaßen kreierten und propagierten Trend. Fleisch und Geflügel, insbesondere letzteres sollten absolut frisch und „unbehandelt“ verarbeitet werden. Denn: Unter der Marinade lassen sich nahezu alle Qualitätsmängel von Fleisch und Geflügel verbergen. Diverse Gewürze und Lebensmittelzusatzstoffe sorgen zudem dafür, dass  Geschmack und Konsistenz der Produkte keinen verlässlichen Hinweis mehr auf die Güte des Fleisches zulassen. Grundsätzlich geht nichts über eine selbst zubereitete Marinade, denn hier sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt, und – wir kennen die Ingredienzien. Und noch etwas stimmt uns bedenklich: Es verschwindet durchaus auch Fleisch unter der bunten Tunke, welches vorher gefrostet war und erst nach mehrmonatiger Lagerzeit wieder das Licht der so genannten Frischfleischtheke erblickt.

Für alle Anhänger küchenfertiger Produkte empfiehlt sich die Lektüre eines von der Arbeiterkammer Oberösterreich im letzten Jahre durchgeführten „Grillfleisch-Test“. Sechs von 21 Proben wurden als gesundheitsschädlich bewertet, insgesamt mehr als die Hälfte der Proben war nicht mehr für den menschlichen Verzehr geeignet.

FIRE&FOOD empfiehlt
• Greifen Sie zu Marken-Fleischprodukten, die die Herkunft und eine verlässliche Rückverfolgbarkeit garantieren
• Kaufen Sie Fleisch nach Möglichkeit unverpackt – Verpackungen verhindern den genauen Blick auf die Ware
• Am besten kaufen Sie Ihr Grillfleisch immer erst an dem Tag, an dem Sie grillen wollen, frisch und am besten ungewürzt direkt beim Metzger ihres Vertrauens





« zurück