Nachhaltig grillen mit Haya Molcho: Clever genießen und Lebensmittel retten

Sind wir jetzt an den Wochenenden draußen unterwegs, steigt uns vielerorts der leckere Duft von Gegrilltem in die Nase. Wir treffen Familie und Freunde unter freiem Himmel und genießen die gemeinsame Zeit. Diese Stunden sind kostbare Rückzugsorte aus dem Alltag. Während wir uns über steigende Temperaturen freuen, sind die Preissteigerungen für Lebensmittel – z. B. Fleischwaren1 – durchaus weniger Grund zur Freude. Mittlerweile achten bereits 61 Prozent der Menschen in Deutschland beim Lebensmitteleinkauf vor allem auf den Preis.2 Wer günstiger und trotzdem nachhaltig grillen will, für den kann sich der Blick in die Too Good To Go-App lohnen – und auf diese Weise Fleisch und anderes Grillgut vor der Vernichtung gerettet werden.

Too Good To Go kann eine Lösung sein, um den Grillabend genussvoll und zugleich preisbewusster zu gestalten. Über die App können Nutzer*innen bei lokalen Partnern hochwertige Fleisch- und Wurstwaren, die am Ende des Tages nicht verkauft wurden, zu ungefähr 50 Prozent des ursprünglichen Preises retten. So landet erstklassige Qualität auf dem Rost und nicht im Müll – ein Gewinn für den Geldbeutel und ein aktiver Beitrag zum verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.

Haya Molcho über nachhaltigen Grillgenuss
Für Profiköchin und Gastronomin Haya Molcho bedeutet bewusstes Grillen vor allem eines: „Alles zu verwenden und kreativ zu sein.” Dabei lohnt es sich, auch nicht so geläufige Fleischstücke in den Blick zu nehmen: „Denn diese haben unglaublich viel Geschmack – man muss nur wissen, wie sie zubereitet werden.” So kann in einer Überraschungstüte von Too Good To Go ein weniger bekanntes Stück Fleisch enthalten sein. „Wenn wir lernen, flexibler zu sein und Überraschungen anzunehmen – wie bei geretteten Lebensmitteln –, entdecken wir oft ganz neue Lieblingsgerichte. Insofern bietet es sich absolut an, Too Good To Go zu nutzen. Man wird nicht nur aktiv gegen Verschwendung und spart Geld, sondern hat zudem die Gelegenheit, sich selbst und die eigene Kreativität auszuprobieren. Cuts wie Rinderwade oder Schulter eignen sich zum Beispiel hervorragend, um auf dem Grill geschmort oder für Wraps und Sandwiches gezupft zu werden (Pulled Style). Gerade diese Stücke bieten oft besonders viel Aroma und eröffnen neue kulinarische Möglichkeiten”, weiß Haya Molcho.

Die israelisch-österreichische Gastronomin ist Gründerin der international erfolgreichen Restaurantmarke NENI. Geprägt von den Aromen des Nahen Ostens, verbindet sie in ihrer Küche orientalische Wurzeln mit internationalen Einflüssen. Zusammen mit ihren Söhnen entwickelte sie ein Konzept, das für gemeinsames Genießen und weltoffene Küche steht. Neben der Arbeit als Gastronomin ist sie Kochbuchautorin und regelmäßig in Medien sowie auf kulinarischen Events präsent.

Richtig lagern, besser verwerten
Der Umgang mit Lebensmitteln nach dem Einkauf spielt eine zentrale Rolle: „Wer Fleisch richtig lagert oder einfriert, kann es später genauso gut genießen.” Wichtig ist eine durchgängige Kühlung, bei längeren Transportwegen ist der Einsatz einer Kühltasche sinnvoll. Fleisch sollte außerdem zeitnah verarbeitet werden. Um es länger haltbar zu machen, kann es problemlos eingefroren werden. Rindfleisch ist sechs bis zwölf Monate haltbar, Geflügel sechs bis neun Monate und Schweinefleisch drei bis sechs Monate. Entscheidend ist immer eine luftdichte Verpackung, um Gefrierbrand zu vermeiden. „Rindfleisch sollte ein bis zwei Stunden vor dem Grillen aus dem Kühlschrank genommen und auf Zimmertemperatur gebracht werden. Dies fördert ein gleichmäßigeres Garen und reduziert Spannungen im Fleisch”, rät Haya Molcho. „Grundsätzlich beginnt gutes Grillen nicht beim teuersten Stück, sondern beim bewussten Umgang mit dem Produkt”, betont Molcho. „Wer Lebensmittel rettet, zeigt Respekt – vor dem Tier, der Arbeit dahinter und unserer Umwelt.”
 
Weitere Grilltipps von Haya Molcho:
  • Generell ist weniger mehr – gutes Fleisch braucht oft nur etwas Salz, damit der Eigengeschmack im Vordergrund steht.
  • Der Grill sollte richtig heiß sein, bevor das Fleisch darauf kommt, damit sich sofort eine schöne Kruste bildet und die Säfte im Inneren eingeschlossen werden.
  • Nicht ständig wenden – das Fleisch braucht auf dem Grill Ruhe, damit es gleichmäßig gart und Röstaromen entwickeln kann.
  • Gemüse gehört genauso auf den Grill wie Fleisch – gerade leicht angekohlt bekommt es eine ganz neue Tiefe und bringt Balance ins Gericht.
  • Ein guter Dip und eine frische Sauce machen oft den Unterschied – ein wenig Säure oder Frische heben den Geschmack von Gegrilltem nochmal auf ein anderes Level.

 

Immer mehr Metzgereien und Fleischtheken werden Partner von Too Good To Go, weshalb es sich lohnt, vor dem Grillen in der App nach aktuellen Angeboten und teilnehmenden Geschäften zu schauen. Zu den teilnehmenden Unternehmen gehören beispielsweise:

Metzgerei Philipp Büning – „Der vom Rinde versteht!“ steht für modernes Fleischerhandwerk mit regionaler Herkunft und hoher Qualität: „Wir beobachten, dass viele Kunden bewusster einkaufen und zunehmend Wert auf Qualität statt Quantität legen. Hochwertiges Fleisch wird gezielter eingesetzt und bewusster genossen – gerade beim Grillen”, erklärt Philipp Büning. willst-du-beef.de    

Fleisch-Fachgeschäft Flechsig – Ein familiengeführter Betrieb, der auf nachhaltige Produktion, regionale Lieferketten und Fleisch in geprüfter Neuland-Qualität setzt. sorgenfrei-geniessen.de

Thüringer Fleisch und Wurstspezialitäten Rainer Wagner GmbH – Das Unternehmen steht für traditionelle Thüringer Fleisch- und Wurstspezialitäten, die handwerklich hergestellt werden und regionale Genusskultur widerspiegeln. die-thueringer.de    

Die vegane Fleischerei bietet pflanzliche Alternativen für alle, die gerne experimentieren oder Grillgenuss ohne tierische Produkte realisieren möchten. „Pflanzliche Alternativen sind eine super Wahl für alle, die beim Grillfest nicht auf bekannte Geschmäcker verzichten wollen. Gerade im Sommer, wenn die Temperaturen steigen, empfinden manche Menschen pflanzliche Grillprodukte als eine leichtere Alternative zu klassischem Grillgut”, so der Geschäftsführer Nils Steiger. vegane-fleischerei.de

Saisonale BBQ-Pakete
Too Good To Go-Pakete bieten außerdem die Möglichkeit, sich Grill-Saucen, Dressings, Gewürze oder Snacks direkt an die eigene Haustüre liefern zu lassen. Einfach in der App unter dem Button „Lieferung“ stöbern und passende Produkte zu vergünstigten Preisen finden.

 

Über Too Good To Go
Too Good To Go ist ein Social-Impact-Unternehmen mit B-Corp-Zertifikat*, das mit unterschiedlichen Lösungen gegen Lebensmittelverschwendung vorgeht. Mit über 18 Millionen registrierten Nutzer*innen und rund 26.000 Partnerbetrieben konnten über die Too Good To Go-App in Deutschland bereits mehr als 80 Millionen Überraschungstüten von Bäckereien, Supermärkten und Gastronomiebetrieben gerettet werden. Das dänische Unternehmen mit Hauptsitz in Kopenhagen ist in 21 Ländern in Europa, Nordamerika und im Asien-Pazifik-Raum aktiv, zählt weltweit über 120 Millionen registrierte Nutzer*innen und arbeitet mit 180.000 Partnerbetrieben zusammen. Seit dem Start im Jahr 2016 hat Too Good To Go weltweit über 500 Millionen Mahlzeiten gerettet. Laut Project Drawdown (2020) ist die Reduzierung von Lebensmittelverlusten eine der wirksamsten Maßnahmen, um Treibhausgasemissionen zu senken.

 

Quellen: *B-Corp-zertifizierte Unternehmen sind Unternehmen, die sich für soziale und ökologische Belange engagieren und diese durch einen digitalen Bewertungstest analysieren lassen. Ein erreichter Score von 80 oder mehr ermöglicht Unternehmen die B-Corp-Zertifizierung, die von der unabhängigen Non-Profit-Organisation B Lab vergeben wird. Der Zertifizierungsprozess muss alle drei Jahre wiederholt werden. In Deutschland gibt es derzeit etwa vierzig B Corp-zertifizierte Unternehmen, darunter Allos, Ecosia und Einhorn. (Quelle: sigu-plattform.de)

1 (+30 Prozent 2024 ggü. 2021), Verbraucherzentrale (2026): Steigende Lebensmittelpreise: Fakten, Ursachen, Tipps. Verfügbar unter: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/lebensmittelproduktion/steigende-lebensmittelpreise-fakten-ursachen-tipps-71788 (Zugriff am: 20.04.2026).
2 PwC (2025): Preis vor Nachhaltigkeit: Deutsche wollen beim Lebensmittelkauf sparen. Verfügbar unter: https://www.pwc.de/de/pressemitteilungen/2025/preis-vor-nachhaltigkeit-deutsche-wollen-beim-lebensmittelkauf-sparen.html (Zugriff am: 20.04.2026).