Txuleta a la parrilla

Rind -

Txuleta a la parrilla

Zutaten

• Txuleta
• Salz


Zubereitung

Imanol bereitet für uns ein Txuleta zu, damit wir uns selbst von dem außergewöhnlichen Fleischgeschmack der alten Kühe überzeugen können. Er erklärt uns, dass das Fleisch rechtzeitig – sprich mindestens zwei Stunden vor dem Grillen – aus der Kühlung genommen werden muss, damit sich die Aromen entfalten können.

Er fordert uns auf, noch einmal unseren Geruchs- und Tastsinn zu aktivieren und tatsächlich, das Fleisch hat jetzt ein noch stärkeres buttriges Aroma, das Fett fühlt sich weich und cremig an. Der Geruch bleibt auch noch lange nach dem Essen an den Fingern haften. Aber jetzt kommt das Fleisch auf den Grill, Imanol grillt es vier Minuten auf der ersten Seite und wendet es.

Nun reibt er die gegrillte Seite dick mit Salz ein und die zweite Seite darf vier Minuten in der Hitze rösten, das Fleisch soll in der Mitte noch bleu sein. Zum Servieren klopft er das überschüssige Salz vom Steak, legt es auf einen gut vorgewärmten Teller und schneidet das Fleisch erst vom Knochen und dann in dünne Scheiben. Auch der dicke Fettrand wird in portionsgerechte Stücke geschnitten. Wir dürfen probieren und sind begeistert. Es schmeckt überwältigend aromatisch und hat einen perfekt abgerundeten Geschmack. Das Fett zergeht einem auf der Zunge, da schmeckt nichts ranzig oder tranig.

Ob es das beste Fleisch der Welt ist, muss jeder für sich entscheiden, aber man sollte es auf jeden Fall einmal probiert haben.

FIRE&FOOD Ausgabe 3-2016